Mohammed Arkoun
Der Islam – Annäherung
an eine Religion
Vorwort von Gernot
Rotter
Aus dem Französischen
von Michael Schiffmann
Glossar ·
Register · 300 Seiten · 13,5 x 21 cm · Broschur
€ 17,90 (D)
· € 18,40 (A) · SFr 32,50 · ISBN 3-930378-22-1
»Wann begreifen die Europäer, daß Muslime keine Wilden sind? Die Europäer entwickeln eine völlig unbegründete Angst vor dem Islam – eine künstlich fabrizierte Angst. Der Islam sollte nicht länger als etwas Fremdes gelehrt werden, sondern als ein Teil der europäischen Kultur.«
Mohammed Arkoun
gilt international als einer der bedeutendsten Islamwissenschaftler. In
diesem richtungsweisenden Buch – der ersten Publikation Arkouns in deutscher
Sprache – gibt er ungewöhnliche Antworten auf eine Vielzahl wichtiger
Fragen zum Islam.
Arkoun liefert in
seinem Standardwerk eine exzellente Einführung in eine der großen
Weltreligionen. Er blickt hinter die gängigen Klischees und zeigt
auf eindrucksvolle Weise, daß der Islam keine monolithische, antiwestliche,
der Gewalt zugeneigte Religion ist.
Durch seine Fülle
an sachlicher Information leistet das Buch einen wichtigen Beitrag zur
Aufklärung über den Islam. An der Schwelle zu einem neuen Jahrtausend
wird es zu einem eindringlichen Appell für einen Dialog zwischen den
verschiedenen Kulturen und Religionen.
»In Frankreich und im englischsprachigen Raum hat Arkouns Buch längst eine sehr fruchtbare Diskussion angestoßen, weshalb es dem Palmyra Verlag als hohes Verdienst anzurechnen ist, daß er dieses wichtige Buch auch dem deutschen Leser zugänglich macht.«
Mohammed Arkoun
wurde 1928 in der Großen Kabylei in Algerien geboren. Er studierte
in Oran, Algier und Paris Arabisch und Literatur. Von 1972 bis 1992 war
Arkoun Professor für islamische Ideen- und Kulturgeschichte an der
Sorbonne in Paris. Er ist heute Regierungsberater für islamische Angelegenheiten
in Frankreich. Seine Bücher zählen zu den wichtigsten Schriften
des modernen arabisch-islamischen Geisteslebens.
»Es ist höchste Zeit, daß auch deutsche Leser die Gedanken dieses einzigartigen muslimischen Intellektuellen kennenlernen.«