Jean-Jacques
Kravetz
40 Jahre deutsche Rockmusik

Jean-Jacques Kravetz
Mit Christina Drewing
Meine 40 Jahre in der deutschen Rockmusik
Von Frumpy über Udo Lindenberg bis Peter Maffay
Vorworte von Udo Lindenberg und Peter Maffay
300 Seiten · 63 Farb- und Schwarzweißfotos sowie
8 exklusiv für dieses Buch gemalte farbige »Likörelle« von Udo Lindenberg
14,8 x 21 cm · Gebunden · € 19,90 (D)
€ 20,50 (A) · SFr 35,90 · ISBN 978-3-930378-75-3
Fritz Rau, der erfolgreichste Konzertveranstalter Deutschlands, bezeichnet den 1947 in Paris geborenen Jean-Jacques Kravetz als den »besten Keyboarder der deutschen Rockszene«.
Aus Anlass seines 60. Geburtstages erscheint im Palmyra Verlag die Autobiografie dieses Ausnahmemusikers, der seit nunmehr vierzig Jahren die Rockmusik in Deutschland entscheidend mitprägt.
Nach seinem Saxophon- und Klavierstudium in Paris sowie ersten musikalischen Anfängen in der Band von Michel Polnareff kam Kravetz 1967 nach Deutschland. Eindrucksvoll beschreibt er seine frühen Hamburger Jahre, als er zusammen mit der damals besten deutschen Rocksängerin, Inga Rumpf, sowie den Bands Frumpy (1969-1972) und Atlantis (1972-1976) Rockmusikgeschichte schrieb. Beide Gruppen zählten in den siebziger Jahren zu den einflussreichsten deutschen Rockformationen.
Zu den musikalischen Höhepunkten im Leben von Jean-Jacques Kravetz zählen zweifellos die sich anschließenden vielen gemeinsamen Jahre mit Udo Lindenberg und Peter Maffay - Seit 1975 spielt er im Panikorchsester von Udo Lindenberg und seit 1977 ist er zudem Mitglied in der Band von Peter Maffay. Ausführlich und mit vielen Anekdoten beschreibt Kravetz die Zusammenarbeit mit diesen beiden Musikern.
Ergänzt werden die musikalischen Erinnerungen durch die Begegnungen mit weiteren Musikern wie
Eric Burdon, Marius Müller-Westernhagen, Heinz Rudolf Kunze, Otto Waalkes und vielen anderen. Abgerundet wird die musikalische Zeitreise mit den aktuellen Projekten von Kravetz, die er gemeinsam mit seinen Söhnen Julien und Pascal sowie der Blues-Sängerin Caro durchführt.
Informativ und unterhaltsam geschrieben, ist das Buch ein Muss für alle Rockmusikfans.
Udo Lindenberg und Peter Maffay haben zu dem Buch ein Vorwort verfasst, und Udo Lindenberg zeichnete zudem exklusiv acht farbige »Likörelle«.
Die Koautorin Christina Drewing, geboren 1961, ist Journalistin, Songschreiberin, Musikproduzentin
und Rocksängerin. Bekannt wurde sie durch ihr Buch Die wahren deutschen Superstars und wie alles beginnt….
»Sehr genehm und souverän hast du, lieber Jean-Jacques, auch als dicker Freund immer zu mir gehalten. Ich wünsche mir, mit deiner Flowerpower noch lange unterwegs zu sein und dass dein Buch ein Gourmetwerk wird, nach dem man sich alle zehn Finger schleckt. Many thanx mein alter Freund, ahoi!«
Aus dem Vorwort von Udo Lindenberg
»Von seinem Buch soll Jean-Jacques Tausende verkaufen, damit die Leute wissen, was so passiert ist mit Michael Polnareff und all den anderen, mit denen er schon zusammen gearbeitet hat. Ich wünsche mir, dass sich die Leute seine Autobiografie reinziehen, weil sein Leben an Eindrücken sehr reich ist – Jean-Jacques hat wirklich viel zu erzählen.«
Peter Maffay
»So wie ich Jean-Jacques Kravetz kenne, sind seine Erinnerungen: voller Zärtlichkeit, Respekt, Menschenliebe und – für ihn unverzichtbar – gespickt mit jeder Menge Humor. Neid und Missgunst sind ihm fremd. Dazu ist er sich seines Könnens, seiner hohen Professionalität und der Authentizität seines Spiels viel zu bewusst. Er ist einer der Musiker, die verinnerlicht haben, dass Musikmachen etwas mit Geben zu tun hat und nicht mit der Befriedigung von Eitelkeiten. Es ist gut, dass auch einmal eine Autobiografie erscheint von jemandem, der nicht auf der Bühne ganz vorne steht, der aber denen, die den meisten Applaus einheimsen, unverzichtbar ist.«
Marius Müller-Westernhagen
»1971 war ich unschuldige Fünfzehn und der neu in Betrieb genommenen Testosteronfabrik in meinem Körper hilflos ausgeliefert. Jeden Freitag- und Samstagabend forderte die kulminierende Pubertät ihr Recht: Mit durchtrainiertem Daumen aus Stahl stand ich bei Wind und Wetter am Straßenrand. Manchmal ewig lange wartend, bis irgendein Autofahrer sich endlich erbarmte und mich mitnahm. Egal, mein Ziel war es wert und stets dasselbe: Ich wollte dorthin, wo Frumpy spielte. Und nirgendwo anders. Frumpy, das war für meine überschäumenden Hormone die offizielle Hausband.
Immer wieder versuchen Wissenschaftler herauszufinden, wo genau auf dem Erdball das bi-blische Paradies liegt. Ich weiß nur: Wenn Jean-Jacques Kravetz vor mir auf der Bühne orgelte, als gäbe es kein Morgen mehr, war ich genau dort. Er war mein absoluter Held. Mindestens elf Mal habe ich Frumpy live sehen dürfen, bevor die Band sich leider auflöste. Mit meinem Hormon-haushalt kam ich inzwischen gut klar – mit dieser Meldung dagegen weniger. Wenigstens aber blieben von Frumpy die Erinnerungen und Platten. Und noch heute, wenn ich zu Hause mein Lieblingsalbum ›All Will Be Changed‹ auflege, spüre ich sofort eine ausbrechende Phantomschmerz-Pubertät: Das war eine tolle Zeit. Danke, Jean-Jacques!«
Reinhold Beckmann (ARD-Fernsehmoderator
und Frumpy-Fan der ersten Stunde)
Informationen zur Musikstiftung »Entrée« unter
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Informationen zu Christina Drewing unter: