Ali H. Qleibo
Wenn die Berge verschwinden
Die Palästinenser im Schatten der israelischen Besatzung
Vorwort von Amos Oz
Aus dem Englischen von Arno Schmitt
280 Seiten · 13,5 x 21 cm · Gebunden
€ 12,- (D) · € 12,40 (A) · SFr 22,- (Sonderpreis) ·
ISBN 3-9802298-8-2
 

Im September 1993 einigten sich Israel und die PLO sensationell auf eine Friedensregelung.  Warum der Weg zum Frieden jedoch weiterhin so schwierig ist beschreibt dieses Buch. Ali Qleibo entkräftet dabei die gängigen Klischees über die Palästinenser.

Angereichert durch persönliche Erlebnisse und Begegnungen entsteht ein vielfältiges Bild vom Alltag der Palästinenser in den besetzten Gebieten, von ihren Lebensgewohnheiten und Bräuchen, Ängsten und Hoffnungen.  Im Gegensatz zu vielen anderen Autoren beschränkt sich Qleibo nicht auf den politischen Aspekt des Palästinakonflikts.  Die betroffenen Menschen stehen bei ihm im Mittelpunkt.  Er faßt familiäre, soziale, religiöse, wirtschaftliche und historische Aspekte zu einem einzigartigen Gesamtbild zusammen.

Das Buch beantwortet aber auch wichtige politische Fragen zum israelisch-palästinensischen Konflikt und zur Intifada.  Der Autor ist der Meinung, daß ein Großteil des Mißtrauens und der Feindschaft zwischen Israelis und Palästinensern auf kulturell bedingten Mißverständnissen und Differenzen beruht, die durch ein größeres gegenseitigem Verstehen beigelegt werden können.  Die palästinensische Kultur und Identität sieht Qleibo jedoch durch die israelische Besatzung massiv bedroht; sie wird verschwinden, wenn es nicht zu einer Konfliktiösung auf der Basis von mehr Toleranz und Annäherung zwischen beiden Völkern kommt.  Das Buch ist ein leidenschaftliches Bekenntnis für Frieden und Verständigung.
 

Ali H. Qleibo, geboren 1954 in Jerusalem, ist promovierter Anthropologe.  Von 1974 bis 1987 studierte und lebte er in den USA, Japan und Europa.  Anschließend kehrte er nach Palästina zurück. Er lebt als Maler, Autor und Dozent für Anthropologie in der Altstadt von Jerusalem.
 
 

Ein faszinierendes, einzigartiges Buch. Ali Qleibos Stimme ist die Stimme der Menschlichkeit.

Aus dem Vorwort von Amos Oz

 

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