Palmyra Verlag

Pressespiegel

 

 

 

Uri Avnery

Ein Leben für den Frieden
Klartexte über Israel und Palästina
 
 
Uri Avnery engagiert sich seit Jahrzehnten für eine friedliche Lösung des Nahostkonflikts. Zu seinem 80. Geburtstag versammelt Ein Leben für den Frieden seine wichtigsten Arbeiten der letzten Jahre. Aufgrund der momentanen Eskalation im Nahen Osten kommt dem Buch besondere Aktualität zu.
BuchMarkt
 
Uri Avnerys langjährige Arbeit in der israelischen Friedensbewegung, sein ganzer Einsatz, hatte immer eine Zwei-Staaten-Lösung zum Ziel. So hat er sich schon zu einem sehr frühen Zeitpunkt für Frieden und Verständigung eingesetzt. Er war einer der ganz wenigen Israelis, denen das Schicksal der Palästinenser nicht gleichgültig war. Unermüdlich warb er für Frieden und Verständigung. So hat Uri das Unrecht, das die israelische Regierung an dem palästinensischen Volk verübt, nicht hinge­nommen, er hat es angeprangert. In seinen Büchern und Stellungnahmen hat er scharfe Kritik an der israelischen Besatzungspolitik geübt. Die Welt hat zugehört. Dafür hat er viele Auszeichnungen erhalten. Aber es sind nicht seine Lippenbekenntnisse, die ihn so glaubwürdig machen. Es ist sein Handeln, das überzeugt. Obwohl der Friedensprozess inzwischen zusammengebrochen ist, hat Uri Avnery die Hoffnung nicht verloren. Seinem neuen Buch hat er den Titel Ein Leben für den Frieden gegeben. In der Tat: Uri Avnery hat sein ganzes Leben dem Frieden gewidmet. Und ich kann nur hoffen, dass die verantwortlichen Politiker dieses Buch lesen, damit sie den gleichen Einsatz zeigen wie Uri und ihre Pflicht wahrnehmen. Denn nur so kann ein gerechter und dauerhafter Frieden im Nahen Osten erreicht werden. Das Leiden, das Blutvergießen muss ein Ende finden.
Abdallah Frangi (Generaldelegierter Palästinas)/WDR
 
Uri Avnery ist seit über 40 Jahren die politische und intellektuelle Führungsfigur der israelischen Friedensbewegung. Unermüdlich engagiert er sich im Rahmen seiner politischen und publizistischen Arbeit für einen Dialog mit den Palästinensern und für eine Zweistaatenlösung als Grundlage einer Befriedung des Palästinakonflikts. Avnery wurde häufig als Prophet bezeichnet, weil er treffend die politische Entwicklung voraussagte. Er scheut sich nicht, das Unpopuläre auszusprechen, gegen den politischen Strom zu schwimmen und den »nationalen Konsens« in Israel zu brechen. Das Buch Ein Leben für den Frieden ist aus Anlass von Avnerys 80.Geburtstag am 10. September 2003 erschienen und versammelt seine wichtigsten Artikel, Essays und Reden der letzten Jahre.
Frankfurter Rundschau
 
Ein faszinierendes Buch des charismatischen Friedenskämpfers.
Rhein-Neckar-Zeitung/Heidelberg
 
Mehr als 50 Jahre währt der Einsatz für den Frieden des deutschstämmigen Israeli Uri Avnery. Wer über den israelisch-palästinensischen Konflikt klare Auskünfte will, ist bei dem mittlerweile Achtzigjährigen an der richtigen Adresse. Wer Kritik an der israelischen Siedlungs- und Besatzungspolitik anbringt und den palästinensischen Terror versteht – was nicht gutheißen bedeutet –, findet in ihm einen Zeugen. Seit 1948 ist es um Avnery nicht mehr still geworden. Er mischte sich ein und baute die jüdisch-palästinensische Friedensbewegung Gush Shalom auf. Er leitete die Zeitung »Diese Welt«, wurde Knessetabgeordneter, traf sich als erster Israeli mit Yassir Arafat, nahm und nimmt in seinen kritischen und analytischen Beiträgen kein Blatt vor den Mund – das macht in Israel jede Menge Feinde. Er überlebte drei Bombenanschläge gegen Redaktion und Druckerei sowie zwei Mordanschläge. Zahlreiche Strafverfahren gegen ihn mussten eingestellt werden. 1953 wurden ihm bei einem Überfall beide Hände und alle Finger gebrochen. Israels langjährigem Ministerpräsidenten Ben-Gurion galt er als Staatsfeind Nummer eins. Wen der Nahostkonflikt umtreibt, greife zu diesem Buch. Avnerys Biografie ist der Rahmen, den man kennen muss, um die Authentizität und die Kraft seiner Texte im Buch richtig einzuschätzen. Wer wissen will, warum der Frieden zwischen Juden in Israel und den Arabern in Palästina so unendlich schwer und die Terroreskalation so verfahren ist, der lese Avnerys Buch. In seinen »Achtzig Thesen für ein neues Friedenslager« erklärt er gleichermaßen engagiert und sachlich die Ursachen und die Entwicklung des Konflikts von Anbeginn an. Er analysiert die Mythen auf beiden Seiten und beschreibt gangbare Lösungswege. Uri Avnery hat für seinen Einsatz viele Preise bekommen, unter anderem 2001 den Alternativen Nobelpreis. Er ist ein Friedensprophet in bester biblischer Tradition: mit kritischem Finger Richtung schmerzlicher Wahrheit und mit visionärem Blick für eine humane Zukunft in Nahost.
Buch des Monats/Publik-Forum (Zeitung Kritischer Christen)
 
»Er sagt die Wahrheit immer zu früh, und das haben die Menschen nicht gern«, äußert der ehemalige Botschafter Israels in Deutschland, Avi Primor, über den Mitbegründer der Friedensbewegung Gush Shalom. 2003 hat der heutzutage nicht mehr so oft als Phantast bezeichnete Autor nach vielen anderen Auszeichnungen (u.a. den Alternativ Nobelpreis) den Lew-Kopelew-Preis erhalten. Im neuen Buch des nunmehr 80-Järigen sind Beiträge und Reden von 1993 bis 2003 enthalten. In ihnen bezieht er wie gewohnt geradlinig und ohne Rücksicht auf Befindlichkeiten Stellung zur politischen Situation seines Landes, immer die Ziele Palästinenserstaat, Rückzug aus den besetzten Gebieten, Lösung der Jerusalemfrage vor Augen. Er mischt sich ein, in Israels Umgang mit Arafat, die Arbeit der Geheimdienste, in die Antisemitismus-Debatte, versucht den Beweggründen der Selbstmordattentäter auf die Spur zu kommen oder formuliert eine Erklärung als Warnung an die israelische Armee wegen möglicher Kriegsverbrechen usw. Im Anhang Porträt von Leben und Werk, Literatur und Stimmen zum Autor. 
Informationsdienst der Einkaufszentrale für öffentliche Bibliotheken

 
»Ich bin ein Israeli, der leidenschaftlich an den Frieden glaubt, der jedoch den grössten Teil seines Lebens im Krieg gelebt hat«, schrieb Uri Avnery. Das war 1969, und daran hat sich nichts geändert. Seit über 50 Jahren verfolgt der Friedensaktivist und Publizist entschlossen sein Ziel, an der Seite Israels einen palästinensischen Staat zu erleben. Der ehemalige Herausgeber einer Wochenzeitung und Knesset-Abgeordnete schreibt regelmäßig über die aktuelle Lage, ist aber auch ein Mann der Tat. So reiste er mehrfach zu Arafat nach Ramallah, um ihn durch seine Anwesenheit vor den Angriffen der Armee zu schützen. Der Veteran der israelischen Friedensbewegung, der bereits Jahrzehnte, bevor es zur offiziellen Politik Israels wurde, Kontakte zur PLO knüpfte, glaubt unbeirrt daran, dass die Palästinenser Partner für den Frieden sind – wenn sie nur gleichberechtigt behandelt werden. Anlässlisch seines 80. Geburtstags hat der Palmyra-Verlag eine Sammlung interessanter Beiträge herausgegeben, in denen Avnery die Entwicklungen seit den Osloer Friedensvereinbarungen von 1993 erklärt und kommentiert. Sein Rat: »Kein Mensch auf der Welt braucht zwischen Israel und Palästina zu wählen. Man kann und soll für beide sein.«
Tages-Anzeiger (Zürich)