PALMYRA
VERLAG
Pressespiegel
Johnny
Cash und Patrick Carr
Cash
– Die Autobiographie
Er ist nicht der
Kerl aus dem Buch, er ist der Kerl, der das Buch geschrieben hat: So tönen
die Amis gern, wenn Respekt fällig ist, Verehrung angesagt, die Kennzeichnung
einer Ausnahmestellung. Nun, Johnny Cash ist ein Kerl, wie er im Buche
steht. Vieles steht über ihn in Büchern, und jetzt hat er auch
noch ein Buch geschrieben, seine Autobiographie, damit die Welt nie vergißt,
daß er ein Kerl ist, der das Buch geschrieben hat: das Buch Pop.
Cash gelingt es, die Kindheitsjahre, die ersten sexuellen Erlebnisse, den
Rassismus, die harte Arbeit, die allgegenwärtige Alltagsgewalt, die
kleinen Fluchten und großen Ungerechtigkeiten mit der erschütternden
Lakonik zu beschreiben, die großen Songwritern eigen ist. Eine unfassbar
fremde und außer Kontrolle geratene Welt tut sich auf, in die Kinder
viel zu früh geworfen sind, als wär’s ein Stück von Camus
in der Bearbeitung von Elmore Leonard.
Süddeutsche
Zeitung
Johnny
Cash ist der einzige Künstler, der es in die Songwriter’s Hall of
Fame, die Country-Music- und die Rock ’n’ Roll Hall of Fame geschafft hat.
Cashs Autobiographie ist ein großes »Who is Who« des
Musik-Business rund um Nashville. Alle sind sie da – von den großen
Alten wie Elvis Presley hin zu den mehr oder weniger großen Neueren,
zu Bob Dylan, Willie Nelson, Waylon Jennings, Marty Stuart, Trisha Yearwood.
Der Ruf Johnny Cashs als der eines unbestechlichen, politisch integren
und furchtlosen Mannes verdankt sich nicht zuletzt seinen Auftritten vor
den Häftlingen von Folsom Prison und San Quentin. Er verdankt sich
weiterhin Cashs Eintreten gegen den Vietnamkrieg und für die Rechte
der Indianer.
die
tageszeitung/taz
Der
große Johnny Cash, eine Ikone der populären Musik und die »Voice
of Amerika, erzählt in seiner Autobiographie die Geschichte seiner
sieben Leben (mindestens!); der Journalist Patrick Carr hat sie aufgezeichnet
und behutsam in Form gebracht. Herausgekommen ist ein Buch, das man nicht
mehr aus der Hand legen mag, ein Buch zum Lachen und zum Weinen, ehrlich,
kraftvoll, lakonisch, weise. »Wie ein klassischer Cash-Song«,
verheißt der Klappentext und hat recht. Da blickt einer auf verlorene
Lieben und verlorene Träume, Drogen und Krankheit, Geschäft und
Freunde und auf das, was ihm am wichtigsten ist: seine Musik, seine Familie,
seinen Glauben – bar jeder Larmoyanz, mit trockenem Humor. Memories are
made of this. (Wertung: ****)
Musikexpress/Sounds
In
seiner Autobiographie, in der er auch die Schattenseiten der Karriere schildert,
räumt Cash mit den Mythen um seine Person auf und vermittelt ein Bild
des Menschen, der sich hinter der Legende verbirgt. Das kurze, aber ergreifende
Vorwort trug Kris Kristofferson bei.
Musikwoche
Johnny
Cash, der populärste Countrysänger, ist ein Storyteller erster
Güte, und so sind es denn vor allen die kleinen Geschichten, die dieses
Buch spannend machen. Besonders liebevoll stellt uns Johnny Cash vor allem
seine langjährigen musikalischen Wegbereiter vor. Ziemlich schonungslos
erzählt Cash auch von seinen Jahren der Tablettenabhängigkeit,
als er für seine unmittelbare Umgebung zum Problem wurde, als seine
Ehe kaputtging und er unter anderem auch aus der Grand Ole Opry rausflog.
Abgerundet wird das Ganze durch eine kommentierte Diskographie, einem Vorwort
von Kris Kristofferson und einige gut ausgewählte Schwarzweißfotos.
Alles in allem ein Buch, das nicht nur Country-Fans interessieren dürfte,
zeigt es uns doch das ehrliche Selbstportrait eines Mannes, der ziemlich
konsequent seinen Weg seit den 50ern gegangen ist und dabei mehrere Publikumsgenerationen
in seinen Bann gezogen hat und der seinen Stellenwert längst nicht
mehr an Chartplazierungen messen muß.
ORB/Radio
Eins
Was
die Lektüre so überaus lohnenswert macht, selbst wenn man nicht
ein gestandener Fan seiner Musik oder seiner Person ist? Es ist die Radikalität,
mit der Cash sich selbst zu Leibe rückt. Cash leistet mit dieser Autobiographie
einen großen Offenbarungseid, er schreibt und redet sich alles von
der Seele, ganz so, als gälte es zu beichten. Radikal sich selbst
gegenüber, mit einer Prise Humor und Lebensphilosophie sehr unterhaltsam
geschrieben, ist dies eine der wenigen Autobiographien, die Lust auf die
Musik und auf weitere Begegnungen mit dem Man in Black machen.
Jazzthetik
Angesichts
seines Bekanntheitsgrades dürfte Cash mit seiner Autobiographie ohne
Probleme eine breite Leserschaft ansprechen.
Western
Mail
Cashs
Autobiographie ist sehr viel differenzierter als sein 1975 erschienenes
Buch Der Mann in Schwarz. Zum einen hat Johnny Cash nahezu 25 Jahre
nach dem ersten Buch zu bestimmten Erlebnissen eine viel größere
Distanz und vieles schon verarbeitet. Zum anderen hat er mit Patrick Carr
jemanden gefunden, der seine Gedanken in die richtigen Worte kleiden konnte
und der sicherlich auch wie ein Korrektiv gewirkt und schon beim Schreiben
das Wichtige vom Unwichtigen getrennt hat. Herausgekommen ist ein sehr
informatives Buch, das eine Menge Einblicke in die Vergangenheit, die vielen
Stationen einer großen Karriere, die menschlichen und gesundheitlichen
Höhen und Tiefen des Johnny Cash, aber auch in sein gegenwärtiges
Künstler- und Privatleben gewährt. Obwohl Cash immer wieder mit
Rückblenden arbeitet, läßt sich das Buch sehr gut lesen
und wird zu keiner Zeit langweilig. Die fesselnde Geschichte ist daher
uneingeschränkt empfehlenswert.
Rock
’n’ Roll Musikmagazin
Das
Buch stellt Cashs Innerstes mit erstaunlicher Offenheit dar. Stellenweise
wird Cash fast intim, wie wir es nur in Briefen an gute Freunde sein würden.
Und warum das so ist erklärt er auch. Cash weiß viele Stories
zu erzählen – eine üppige Lebensbiographie. Die Cash-Autobiographie
ist die Definition des Begriffes Country Music, an der sich unzählige
Leute jahrzehntelang ergebnislos versucht haben. Das Buch zu lesen ist
jedem zu empfehlen, der an humanen Werten im Leben interessiert ist.
Dresdner
Neueste Nachrichten
Keine
Frage: Der »Mann in Schwarz«, wie er sich selbst in einem Song
von 1971 nennt, ist auf seine alten Tage ein strahlender Stern am Pop-Firmament.
Wie Johnny Cash das wurde, was er ist, ist jetzt nachzulesen in seiner
Autobiographie, die er dem renommierten amerikanischen Journalisten Parick
Carr in die Feder diktiert und für die ein anderer Outlaw, Kris Kristofferson,
das Vorwort geschrieben hat. Und es ist ein Buch geworden, das sich keiner
entgehen lassen sollte, der den Rockabilly- und Country-Veteranen liebt,
auch nur das leiseste Interesse an populärer Musik hat, mitunter von
einem mythischen Amerika träumt oder einfach nur gerne Geschichten
lauscht, die so sind wie der, der sie erzählt: wortkarg, witzig, mutig
– und vor allen Dingen ehrlich bis auf die Knochen. Frei von Larmoyanz
und Selbstmitleid berichtet Johnny Cash von einem prallen Leben, ohne daß
sich der Leser eine Sekunde als Voyeur fühlen müßte.
Donaukurier/Ingolstadt
Interessant
und unterhaltsam.
Schwarzwälder
Bote
Johnny
Cashs bewegte Geschichte ist wirklich nicht die eines Saubermannes; so
hat der Mann in Schwarz einen ganzen Haufen spektakulärer Anekdoten
aus der Frühphase seiner Karriere parat.
Bremer
Bei
der Lektüre der Autobiographie lernt man viele Facetten des Menschen
und Country-Stars Johnny Cash kennen. Es sind unterhaltsamen Seiten. Unterstützt
vom versierten Musikjournalisten Patrick Carr erzählt Cash kurzweilig
und offenherzig aus seinem Leben, von den Höhen und Tiefen, von der
Arbeit auf den Baumwollfeldern in der Jugend und dem Auftreten auf den
Bühnen der Welt in den letzten Jahrzehnten, von seiner Familie und
seinen Freunden, von Drogensucht und Verliebtheit, von freudigen Ereignissen
und von tiefer Trauer. Das Buch ist oft berührend, ebenso oft sind
die Schilderungen aber auch witzig. (Wertung: ****)
Facts/Das
Schweizer Nachrichtenmagazin