PALMYRA VERLAG
Pressespiegel
 

Bernard Leblon
Flamenco





Jenseits von Ballermann: Die Eleganz mit der die Absätze auf das Parkett knallen, die rauhe Melancholie der Gitarre und ein Gesang, der Aufschrei ist und melodisch zugleich – das ist Flamenco. Wer ihn erlebt, ist hingerissen. Doch so groß die Faszination, so gering das Wissen über diese Musik außerhalb ihrer Heimat Südspanien. Dank Bernard Leblon, emeritierter Professor für die Kultur Andalusiens, gibt es jetzt eine detaillierte und verständlich geschriebene Geschichte dieser Kunst. Leblon lehrt den Leser, Flamenco als eine äußerst geglückte Fusion zu begreifen, ohne seine Leser mit Klischees von südländischer Leidenschaft und Sangria-Seligkeit zu behelligen: Gitanos, die im 15. Jahrhundert nach Andalusien einwanderten, verbanden ihre eigene, von Indien ausgehende Tradition mit der spanischen, von Mauren beeinflußten Volksmusik. Sein sorgfältig editiertes Buch enthält neben einer CD auch Adressen von Flamencoschulen und Bezugsquellen in Deutschland.

Der Spiegel (Kultur-Spiegel)

 

Seit Jahr und Tag ist kein so vorzügliches, gründliches, umfassendes und locker geschriebenes Buch über den Flamenco geschrieben worden, noch dazu aus der Feder eines andalusischen Gitanos, der  von Kind auf die Gitarre zum Cante jondo schlug. Endlich weiß man auch halbwegs verläßlich, warum der Flamenco eigentlich »flämisch« heißt (weil der Tanz unter den privilegierten »Zigeunern« entstand, deren Söhne in der Flandern-Armee Verdienste erworben hatten). Außer Einblicken in die Flamenco-Geschichte gewinnt der Leser Klarheit über die Gesangsarten, die Spieltechniken der Gitarre und die Merkmale des Flamenco-Tanzes. Kurze Künstlerporträts, ein Glossar, Erläuterungen der Klangbeispiele auf der beiliegenden CD ergänzen die Monographie.

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