PALMYRA  VERLAG
Pressespiegel

Paul Williams
Like A Rolling Stone
Die Musik von Bob Dylan, 1960-1973






Paul Williams, der 1966 als 17jähriger mit Crawdaddy! das erste US-Rockmagazin überhaupt gründete, ist seit 30 Jahren praktizierender Dylanologe. Entsprechend viel hat der Journalist über Bob Dylan mitzuteilen, den er mit Jahrhundert-Größen wie Picasso oder Joyce auf eine Stufe stellt. Seine Analysen können den Enthusiasmus des hemmungslosen Bewunderers nicht verhehlen, vermitteln einem aber dennoch so viele Einsichten, daß man sich schon nach den ersten Seiten in einem Berg von Dylan-Platten wiederfindet, den man mit ganz offenen Ohren besteigt. (Wertung: phänomenal).

Musikexpress/Sounds


Williams konzentriert sich auf Dylan als Performer, wie er sich in öffentlichen Auftritten vor dem Publikum präsentiert. Streng am Material orientiert und geleitet von einer Beobachtungsgabe, die bei Musikjournalisten nur noch selten anzutreffen ist, läßt Williams das Bild eines Künstlers entstehen, dessen Persona sich keiner souveränen Entscheidung verdankt.

spex


Dies ist das definitive Buch über Dylans Kunst, eines der wenigen unverzichtbaren Bücher über diesen Künstler. Zu Recht weist Paul Williams im Vorwort darauf hin, daß Dylans sintflutartige Produktivität wohl nur noch mit Picasso zu vergleichen ist und daß uns seine Äußerungen in zahllosen offiziellen und inoffiziellen Tonaufnahmen vorliegen. So viele Mitschnitte, so viele Deutungen. In dieses Dickicht hat Williams Schneisen geschlagen, Wege zu Dylans Werk, auf die er uns in spannender Schreibe mitnimmt.

Siegfried Schmidt-Joos/Sender Freies Berlin


Anders als herkömmliche Popstarbiographien, die geschwätzig und sensationslüstern Hunderte von Seiten mit biographischem Schnickschnack, Anekdoten und Intimitäten füllen, beschäftigt sich Like A Rolling Stone einzig und allein mit »der Kunst Bob Dylans«, die der Autor auf eine Stufe mit dem Oeuvre großer Genies des Jahrhunderts wie Picasso oder Joyce stellt. Die Argumente, daß Dylan dieser Status ebenfalls zukommt, bezieht Paul Williams aus der gründlichen Analyse der Kunst Bob Dylans, den er nicht primär als Songwriter und Lyriker begreift, sondern als Performer.

Rhein-Neckar-Zeitung/Heidelberg


Es gibt womöglich fast so viele Texte über Bob Dylan wie Songs von Dylan – doch vermutlich kein Buch befaßt sich so hartnäckig und konsequent fast ausschließlich mit dem künstlerischen Werk (1960-1973) dieser Leitfigur. Vier Jahre arbeitete der amerikanische Musikjournalist Williams an dem ausführlichen Band, analysierte die »sintflutartige Produktivität« des Sängers bis ins letzte Detail. Die im Vorwort eingestandene Liebe des Autors zum Schaffen Dylans erklärt die bisweilen ausufernde Detailkenntnis, die in akribisch zusammengetragenen Informationen gipfelt. Das Buch lüftet auf diese Weise zwar nicht die letzten Geheimnisse um den scheuen, mystifizierten Sänger – auch weil es nicht verklärt und stets kritisch bleibt – , doch ist es die neue, andere Dylan-Perspektive, die dieses Buch lesenswert macht.

Stuttgarter Nachrichten


Dieses Buch ist eines der wichtigsten Bücher über Dylan. Mit einer außergewöhnlichen Akribie zeichnet der Autor Stück für Stück das Werk Dylans bis 1973 nach. Was das Buch auszeichnet, ist die Fähigkeit des Autors, all dies in einen Gesamtrahmen zu stellen und dabei nicht in plattes Schubladendenken zu verfallen. Das Phänomen Dylan – hier wird es »greifbar«. Das Buch wird abgerundet durch einen hervorragenden Anhang (Diskographie, etc.), der bis in die Gegenwart reicht. Wer sein erstes Buch über Dylan sucht, sollte zu diesem greifen. Ohne Einschränkung zu empfehlen.

Der evangelische Buchberater


Zwei exzellente, unterhaltsam lesbare und dabei analytisch äußerst gründliche Dylan-Ausgaben: Like A Rolling Stone und der Anschlußtitel Forever Young.

Börsenblatt