PALMYRA
VERLAG
Pressespiegel
Edward
W. Said
Frieden
in Nahost?
Essays
über Israel und Palästina
Saids Artikel wenden
sich an arabische Leser, gerade dadurch sind sie für ein westliches
Publikum aufschlußreich: man versteht die verzweifelte Lage, in der
sich die Palästinenser befinden. Said bezieht eindeutig Stellung:
Mit der ihm eigenen Klarheit und Unbestechlichkeit spürt er grobe
Ungerechtigkeiten gegenüber den Palästinensern auf, die in den
Oslo-Abkommen eingebaut sind. Saids Analyse des Friedensprozesses ist überzeugend.
Er hat in der Literaturkritik gelernt, Texte zu durchschauen. Und die modernen
Bilder Israels und der Palästinenser, mit denen wir leben, sind nichts
als komplizierte, schwer zu entziffernde Texte. Said zeichnet ein düsteres
Bild der Lage und erklärt trotzdem, daß er optimistisch sei.
Diese Zuversicht bezieht er aus der einfachen Überzeugung des Intellektuellen,
daß die Wahrheit letztlich stärker ist als politische Macht.
Das setzt den Glauben voraus, daß eine in den Weltlauf eingebaute
Gerechtigkeit der Wahrheit zum Durchbruch verhilft.
Süddeutsche
Zeitung
Der
Band enthält Artikel aus Saids Feder aus den letzten fünf Jahren.
Die meisten von ihnen wurden in führenden amerikanischen und arabischen
Zeitungen publiziert. Edward W. Said nimmt in seinen lesenswerten Analysen
und Polemiken eindeutig Stellung. Man wünschte sich, sein vernichtendes
Urteil über den »Verfall« des Friedensprozesses träfe
nicht zu. Doch gibt es dazu leider wenig Anlaß; in der Sache wird
man Said schwer widersprechen können
Wolfgang
Günter Lerch/Frankfurter Allgemeine Zeitung
Said
analysiert klar und schonungslos die Mängel, die in der Osloer Prinzipienerklärung
und den späteren Abkommen zwischen Israel und der PLO enthalten sind,
sowie die Bedingungen, unter denen sie zustande kamen. Saids Essays lesen
sich gelegentlich fast als Kommentare zur Tagespolitik.
die
tageszeitung/taz
Edward
W.Said war stets ein aufmerksamer Beobachter und Analytiker der Ereignisse
in seiner nahöstlichen Heimat; seine Beiträge befassen sich schonungslos
mit dem Nahostkonflikt. Im Rückblick wird klar, daß er – früher
als andere – die Schwachstellen in den israelisch-palästinensischen
Vereinbarungen von Oslo erkannte und benannte. Saids Essays geben viele
Denkanstösse und fordern zur Diskussion geradezu heraus.
Westdeutscher
Rundfunk
Edward
W. Said ist einer der bedeutendesten und zugleich profiliertesten Anwälte
der Palästinafrage. Sein aufrüttelndes Buch ist eine Sammlung
von Artikeln, die zwischen September 1993 und April 1995 weltweit in renommierten
Tageszeitungen erschienen sind und die Friedensabkommen dieses Zeitraums
kritisch begleiten.
DeutschlandRadio
Edward
W. Said bilanziert den Friedensprozeß im Nahen Osten und kommt zu
einem ernüchternden Ergebnis. Dennoch hält er am Ziel eines palästinensischen
Staates und friedlicher Koexistenz mit Israel fest.
Kölnische
Rundschau
Der
Wunsch, miteinander und mit den Nachbarn in friedlicher Koexistenz zu leben,
kann nur »vom Glauben an wirkliche Gerechtigkeit und wirkliche Selbstbestimmung«
getragen sein. Sein Buch betrachtet Said als Beitrag zu dieser Debatte.
Chérifa
Magdi/Kommune
Der
Text enthält interessante Gedankenanstöße zum Friedensprozeß
und bemerkenswerte Innensichten auf die palästinensische Führung.
Blätter
des Informationszentrums Dritte Welt
Edward
W. Said zieht eine kritische Bilanz des nahöstlichen Friedensprozesses
seit 1993. Neben der Analyse der aktuellen Situation bietet er vielfältige
Einblicke in die Hintergründe des israelisch-palästinensischen
Konflikts und leistet somit einen wichtigen Beitrag für das Verständnis
der heutigen Entwicklung.
Mitglieder-Rundbrief
der Deutsch-Arabischen Gesellschaft
Eine
Sammlung brillanter, scharfsichtiger und scharfzüngiger Essays.
Tages-Anzeiger/Zürich
Stimmen
über Edward W. Said
Edward W. Said gilt
seit vielen Jahren als einer der profiliertesten Anwälte der Palästinafrage.
Frankfurter
Rundschau