Rafik
Schami
Mit
fremden Augen
Tagebuch über
den 11. September,
den Palästinakonflikt
und die arabische Welt
152 Seiten ·
13,5 x 21 cm · Gebunden
€ 19,90 (D)
· € 20,50 (A) · SFr 35,90
ISBN 3-930378-44-2
»Der Palästinakonflikt ist nicht irgendein Konflikt. Er ist die Wunde, die mein Leben schmerzhaft begleitet und prägt. Und so, wie jeder Araber ein Stück Wüste mit sich trägt, tragen viele Araber und Juden diese Wunde mit sich. Auch wenn ich seit über dreißig Jahren in Deutschland in Sicherheit und Frieden lebe, meldet sich dieser Konflikt Woche für Woche mit Hartnäckigkeit zurück.«
»Manchmal denke ich, das Lachen ist ein Nomade – seßhaft ist die Trauer«
Rafik Schamis
sehr persönlich und poetisch geschriebene Tagebuchnotizen umfassen
den Zeitraum von Oktober 2001 bis Mai 2002. Schami beschäftigt sich
in seinen Aufzeichnungen sehr direkt und kritisch mit wichtigen Aspekten
der Terroranschläge vom 11. September 2001, des Palästinakonflikts
und der arabischen Welt.
Der Autor entwirft
dabei ein buntes Kaleidoskop nachdenklicher, aber auch humorvoller und
ironischer Impressionen – getragen vom Wunsch nach einer friedlichen Aussöhnung
zwischen Israelis und Palästinensern. Ein bewegendes und aufrüttelndes
Buch!
Rafik Schami,
geboren 1946 in Damaskus, lebt seit 1971 in Deutschland und studierte in
Heidelberg Chemie mit Promotionsabschluß. Seit 1982 ist er freier
Schriftsteller und zählt heute zu den erfolgreichsten deutschsprachigen
Autoren. Seine Bücher wurden in zweiundzwanzig Sprachen übersetzt
und mit vielen Preisen ausgezeichnet. Seit 2002 ist er Mitglied der Bayerischen
Akademie der Schönen Künste. Zu seinen neueren Veröffentlichungen
zählen »Die Sehnsucht der Schwalbe« und »Angst im
eigenen Land«.